HomeLabelsHerkunft der Zutaten auf dem Etikett, in Frankreich kündigt auch Lidl die Wende an

Herkunft der Zutaten auf dem Etikett, in Frankreich kündigt auch Lidl die Wende an

Die Transparenzoperation auf dem Etikett zur Herkunft der Zutaten nimmt in Frankreich weiter zu. Jetzt schließt sich Lidl an, wo die ersten MDD-Produkte (Private Label) in den Regalen stehen, die das Herkunftsland des Inhaltsstoffs anstelle des generischen Wortlauts „EU“ angeben. Während der Appell der vereinten Lieferkette – vom Feld bis auf den Tisch – bis ins Parlament der anderen Alpenseite vordringt.

Lidl Frankreich Es ist die dritte Gruppe des großen Einzelhandels (GDO) in Frankreich, die das starke Signal der Verbraucher erhält, die Transparenz fordern. Zur Herkunft von Lebensmitteln und ihren Inhaltsstoffen sowie zu ihren ernährungsphysiologischen Eigenschaften (durch die NutriScore-System). Wichtige Informationen, um fundierte und verantwortungsbewusste Kaufentscheidungen treffen zu können.

Herkunft auf dem Etikett, kurze Lieferkette und Lebensmittelsouveränität

der Ursprung Bei näherer Betrachtung drückt das Label eine gemeinsame Aufmerksamkeit für die Werte aus, die mit den Begriffen von verbunden sind kurze Lieferkette und Ernährungssouveränität. All dies verdient eine ernsthaftere Betrachtung als die banalen Vorwürfe von „Souveränität“ oder „Populismus“, die von den Trägern gegensätzlicher Interessen erhoben werden.

Ernährungssouveränität Tatsächlich entspricht es der Notwendigkeit, zur Entwicklung des ländlichen Raums und zum Schutz der Ökosysteme und der biologischen Vielfalt beizutragen. Dank der Umstellung auf den ökologischen Landbau, der in Frankreich tatsächlich weiter zunimmt wie im Rest von Europa. Und es ist unverzichtbar für das Wachstum der Wirtschaft, der Beschäftigung und des BIP jedes Landes. Ohne die Bedürfnisse zu vernachlässigen Ernährungssicherheit, deren Relevanz in der Saison von umso deutlicher wird Coronavirus.

Das Poster 'Verbrauchern helfen, Landwirten zu helfen'

Das Poster 'Hilfe les Consommateurs à aider les Agriculteurs', veröffentlicht am 7.6.19 aus Denken Sie danke AgriAgro von Les Echos drückt die Bedeutung der Integration der Lebensmittelkette im Gebiet aus. Im gemeinsamen Interesse aller gesellschaftlichen Parteien, privat und öffentlich. Ziel ist es, die „Fattoria Francia“ zu retten, die durch massive Importe billiger Lebensmittel in ihrer landwirtschaftlichen Produktivität geschwächt ist. Nur Frankreich - wo 2015 das Pariser Abkommen unterzeichnet wurde Klimawandel - in wenigen Jahren die Herabstufung vom zweiten auf den sechsten Platz unter den weltweiten Exporteuren von Agrarrohstoffen verzeichnet. Wegen der (fiskalischen, sozialen und ökologischen) Verzerrungen, die die globale Wettbewerbsfähigkeit verzerren.

Die ökologische Wende Steht auf dem Spiel, wie gesehen, bei der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Und es ist daher, dass - bis zum Ergebnis der öffentliche Anhörung zur EU-Strategie Farm to Fork (f2f) - das Manifest wurde am 11.12.19 der französischen Nationalversammlung vorgelegt. Das Sammeln der Unterstützung des stellvertretenden Züchters Jean-Baptiste Moreau, von En Marche, und zahlreiche andere Mitglieder.

Die französische Transparenzrevolution

Die Kampagne #BalanceTonOrigine, auf Social Media, hob die Mängel des europäischen Systems der Ursprungskennzeichnung der primären Zutat hervor (EU-Verordnung 2018/775, „Ursprung des Planeten Erde'). Und der großflächige Einzelhandel reagierte prompt. Am 12.11.19 startete Intermarché den FrancoScore, Unmittelbar gefolgt von Leclerc. E jetzt auch bei Lidl, leider nur in Frankreich.

'Désormais, sur nos produits, je demande donc aux industriels d'indiquer réellement le pays d'origine. Je ne veux plus EU-Ursprung sur les produits Lidl ' (Michel Biéro, Einkaufs- und Marketingleiter, Lidl Frankreich).

Die Entwicklung der Lieferkette

In Frankreich wie in Italien - und in der gesamten EU - wird die Herkunftsangabe von Rohstoffen in verarbeiteten Produkten derzeit auf zwei alternative Arten ausgedrückt:

- die unterschiedliche Herkunft des primären Inhaltsstoffs wird mit generischen Angaben kommuniziert („andere Herkunft“, „EU“, „Nicht-EU“, „EU und Nicht-EU“, Planet Erde in der Tat). EIN Logos den EU-Vorschriften entsprechen und doch weit von den Erwartungen der europäischen Verbraucher entfernt sind. Tatsächlich haben sie die Regulierungsinitiative formalisiert #EatORIGINal! Demaskieren Sie Ihr Essen!,

- Integration der Lieferkette im Gebiet wird es stattdessen auf der Etikettenvorderseite und in der Werbung mit Wörtern wie hervorgehoben '100 % Italien', 'Herkunft Italien' (dh '100 % Frankreich', 'Herkunft Frankreich'). Und er erlebt weiterhin wachsenden Erfolg, wie bezeugt im Bel Paese durch die pünktlichen Berichte Immagino von GS1-Italien.

Die Entwicklung der Lieferkette es wird also von unten aufgezwungen, bei der Herkunft wie schon bei der - die auch einige Ähnlichkeiten aufweist - von Palmöl. Wo es waren die europäischen Verbraucher selbst einen Paradigmenwechsel durchzusetzen, der unter anderem die Rückgewinnung lokaler und traditioneller Fettquellen (Oliven- und Sonnenblumenöl, Raps, Butter) begünstigt hat. Unter dem Banner, wie immer, von nachhaltige Ausgaben.

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Dario Dongo, Rechtsanwalt und Journalist, PhD in internationalem Lebensmittelrecht, Gründer von WIISE (FARE – GIFT – Food Times) und Égalité.

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