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Reduzierung von Pestiziden, die vorgeschlagene EU-Verordnung

Am 22.6.22 hat die Europäische Kommission schließlich einen Vorschlag für eine EU-Verordnung zur Reform der CD vorgelegt Pflanzenschutzmittelverordnung, angesichts einer erheblichen Verringerung des Einsatzes von Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden und anderen agrochemischen Produkten, die für die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt gefährlich sind. (1)

Der Vorschlag scheint im Einklang mit den in Brüssel in der EU-Strategie eingegangenen Verpflichtungen zu stehen Farm to Fork - und zumindest teilweise - mit der nachfolgende Anfragen, dem Europäischen Parlament und der Zivilgesellschaft.

In der Landwirtschaft und in der Bewirtschaftung von Grün- und Naturflächen wird eine ökologische Wende versprochen. Wenn auch milder als in der Europäischen Bürgerinitiative vorgeschlagen #Savethebees und die Bauern. (2) Unter Berücksichtigung der sogenannten „sensiblen Gebiete“ und der sogenannten mikrobiologischen Pestizide als Innovation mit geringeren sozio-ökologischen Auswirkungen.

Reduzierung von Pestiziden, die wichtigsten Grundsätze

Die neue Verordnung, im Brüsseler Vorschlag, unterscheidet sich vom vorherigen (EG-Verordnung 1107/09) durch die Bestätigung einiger wichtiger Grundsätze:

- rechtsverbindliche Ziele Reduzierung bis 2030 sowohl des Einsatzes als auch der Risiken chemischer Pestizide (-50 %) und des Einsatzes der gefährlichsten Wirkstoffe. Die Mitgliedstaaten sind dafür verantwortlich, die Reduktionsziele innerhalb der auf EU-Ebene festgelegten Parameter und der nationalen Strategien festzulegen, um das Erreichen des gemeinsamen Ziels sicherzustellen.

- ökologische Schädlingsbekämpfung. Integrierte Schädlingsbekämpfung (Integrated Pest Management) verpflichtet die Landwirte, alle alternativen Schädlingsbekämpfungsmethoden in Betracht zu ziehen, bevor chemische Pestizide nur noch als solche eingesetzt werden können letztes Mittel,

- Nutzungsverbot aller Pestizide in sogenannten „sensiblen Gebieten“. Der Einsatz sämtlicher Agrogifte ist in Abständen von weniger als 3 Metern zu öffentlichen Parks oder Gärten, Spielplätzen, Erholungs- oder Sportflächen, öffentlichen Wegen und ökologisch sensiblen Flächen verboten. Eine Distanz, die im Gegensatz zur wissenschaftlichen Literatur festgestellt wird, die stattdessen zeigt, wie der sogenannte Drifteffekt eine sehr unterschiedliche Ausdehnung hat. (3)

Unterstützung für Landwirte

Die Europäische Kommission Es verspricht auch „außergewöhnliche“ wirtschaftliche Unterstützung, damit Landwirte und Viehzüchter – die Protagonisten des ökologischen Übergangs – eine radikale Änderung ihrer agronomischen und betrieblichen Praktiken bewältigen können. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sollte daher spezifische Ressourcen bereitstellen, um die Kosten zu decken, die erforderlich sind, um die neuen Anforderungen für die Landwirte zu erfüllen.

Die eigentliche Herausforderung wird die Regierungen der Mitgliedsstaaten überzeugen - heute vielleicht die sensibelsten Lobby von Big 4, die Monopolisten von Pestiziden und agrotoxisch gepökeltem Saatgut, diese Maßnahmen in nationalen Strategieplänen wirksam weiterzuverfolgen. Wie es bereits hätte passieren sollen und stattdessen nicht passiert ist (4,5).

Innovation und mikrobiologische Pestizide

Die Innovation es wird als eine der Möglichkeiten zur Förderung der Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden und anderen Agrochemikalien angegeben. Es umfasst Forschung und Entwicklung zu mikrobiologischen Pestiziden, die die Umstellung von Kulturpflanzen auf das biologische System begleiten und erleichtern könnten.

Mikroorganismen - z.B. Bakterien, Pilze, Viren, Protozoen - werden tatsächlich bereits zum Schutz von Pflanzen eingesetzt, da einige von ihnen Parasiten oder Krankheitserreger für Insekten und andere Organismen selbst Parasiten oder Krankheitserreger von Pflanzen sind. Am 8.2.22 hat der Rat daher vier Durchführungsverordnungen verabschiedet, die deren Genehmigungsverfahren vereinfachen. (6)

Dario Dongo

Titelbild entwickelt auf einem wunderschönen Karikatur von Chappatte (Les Temps, 2021) 

Hinweis

(1) Europäische Kommission. Farm to Fork: Neue Regeln zur Verringerung des Risikos und des Einsatzes von Pestiziden in der EU. Pressemitteilung. 22.6.22, https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/qanda_22_3694

(2) Dario Dongo. #SalviamoLeApi, die Zivilgesellschaft fordert einen echten ökologischen Übergang ohne Pestizide in der EU. GESCHENK (Großartiger italienischer Lebensmittelhandel). 17.6.22,

(3) Dario Dongo. Die Wirkung geht von Pestiziden auf Bienen, Bäume und Pflanzen aus, die von Kulturland entfernt sind. GESCHENK (Großartiger italienischer Lebensmittelhandel). 21.12.20,

(4) Dario Dongo. PAC lehnt die Europäische Kommission den Nationalen Strategieplan Italiens ab. #Saubere Schaufeln. GESCHENK (Großer Italienischer Lebensmittelhandel), 14.4.22,

(5) Dario Dongo. Gemeinsame Agrarpolitik, welche Kontrollen der Verwaltung der Mitgliedstaaten? Verhör. GESCHENK (Großartiger italienischer Lebensmittelhandel). 26.4.22,

(6) Europäische Kommission. In Pflanzenschutzmitteln verwendete Mikroorganismen. https://ec.europa.eu/food/plants/pesticides/micro-organisms_en

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Dario Dongo, Rechtsanwalt und Journalist, PhD in internationalem Lebensmittelrecht, Gründer von WIISE (FARE – GIFT – Food Times) und Égalité.

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