HomeBrotPiadine. Das „Brot“ der Armen, um die Welt zu erobern

Piadine. Das „Brot“ der Armen, um die Welt zu erobern

Mehl, Schmalz und/oder Olivenöl, Salz, Wasser. Aus diesen einfachen und natürlichen Zutaten entsteht die Piadina aus der Romagna: eine Platte aus Weichweizenmehl mit einem Durchmesser zwischen 15 und 30 cm und einer Dicke zwischen 3 und 8 mm, die auf einer Stein- oder Gusseisenplatte namens "Testo" gekocht wird, die die verteilen Sie die charakteristischen bernsteinfarbenen Kochstellen. Einst das „Brot“ der armen Bauern der Romagna, ist die Piadina heute ein Lebensmittel, das auf der ganzen Welt für seine Vielseitigkeit und die unendlichen Kombinationsmöglichkeiten bekannt ist. Die Chroniken führen die Erfindung auf die Etrusker zurück. Nach der Renaissance wurde es zum Grundnahrungsmittel der armen Küche, insbesondere in den zentral-nördlichen Regionen. Von der Romagna Riviera, einem mythischen Ort für den Tourismus im italienischen Wirtschaftsboom, konnte sich die Piadina ab den 50er Jahren ihren Platz als gastronomische Spezialität auf globaler Ebene erobern. Die beiden Varianten „Piadina Terre di Romagna“ und „Piada romagnola di Rimini“ haben die europäische IGP-Anerkennung erhalten. Genau wie Brot kann es heiß oder kalt gegessen werden, allein oder mit unendlich vielen süßen und herzhaften Zutaten: Aufschnitt, Käse, Gemüse, aber auch Obst, Honig, streichfähige Schokolade oder Marmelade.

 

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